Ungetunnelt

Auch wenn uns die Obrigkeit aus tiefster Eigenüberzeugung immer wieder einzureden versucht, nur die von ihr angeordneten Maßnahmen könnten etwas gegen das Virus bewirken, so irrt sie. Denn auch die stärkste Selbstüberschätzung ist nichts gegen die Macht der Natur. Die Sonne kommt und das Virus geht. Einer Miene des Entzückens seitens des Establishments bedarf es hierbei nicht. Leider verabschiedet sich die Sonne im Herbst von der Nordhalbkugel wieder ein Stück. Dann wird es sich zeigen, ob wir im Gegensatz zu 2020 etwas gelernt haben, z. B. UVB-Lampen in Räumen (frühzeitig beschaffen).
[19.02.2021]

Sterbefälle in Deutschland - Stand 29.01.2021 - Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

2020 verstarben in Deutschland 982489 Menschen.
2019 verstarben in Deutschland 939520 Menschen.
2018 verstarben in Deutschland 954874 Menschen.
2017 verstarben in Deutschland 932263 Menschen.
2016 verstarben in Deutschland 910899 Menschen.

Der Anteil der Altersgruppe 75 Jahre bis 95 Jahre liegt in diesen fünf Jahren unverändert bei etwa 65% der Gesamtzahl der Sterbefälle.
Auch im Corona Jahr 2020 hat es hier keine relevante Abweichung in den Altersgruppen gegeben.
Die immer wieder zu hörende Auffassung, es gäbe eine durch Corona besonders gefährdete Altesgruppe, entbehrt nach den jetzt für 2020 vorliegenden statistischen Werten jeglicher Grundlage.

Sterbefälle in Deutschland - Stand 30.12.2020 - Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Im Zeitraum von Dezember 2019 bis November 2020 verstarben in Deutschland 957669 Menschen.
Im Zeitraum von Dezember 2018 bis November 2019 verstarben in Deutschland 937190 Menschen.
Im Zeitraum von Dezember 2017 bis November 2018 verstarben in Deutschland 955485 Menschen.
Im Zeitraum von Dezember 2016 bis November 2017 verstarben in Deutschland 934992 Menschen.

In jedem Fall liegt die Abweichung des aktuellen Wertes im Vergleich zu den Werten der Vorjahre deutlich unter 2,5 Prozent, bezüglich 2018 sogar unter 0,3 Prozent.

"Mir ist noch wichtig zu betonen, dass man vom Verlauf der Sterbefallzahlen nicht ableiten kann, was ohne die Maßnahmen passiert wäre. Das muss man stets im Hinterkopf behalten, wenn man die Gefährlichkeit der Pandemie mit Hilfe der Sterbefallzahlen berechnen möchte. Abschließend lassen sich die Auswirkungen der Pandemie sowieso erst beurteilen, wenn sie wirklich vorbei ist. Das heißt, wir müssen uns zumindest die Entwicklung der Zahlen noch im nächsten Jahr sehr genau anschauen, bevor wir da wirklich ein Fazit ziehen können." [Dr. Felix zur Nieden, Experte für Demografie und Sterbefallzahlen im Statistischen Bundesamt]

Sterbefälle in Deutschland - Stand 11.12.2020 - Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Im Zeitraum von November 2019 bis Oktober 2020 verstarben in Deutschland 950986 Menschen.
Im Zeitraum von November 2018 bis Oktober 2019 verstarben in Deutschland 933574 Menschen.
Im Zeitraum von November 2017 bis Oktober 2018 verstarben in Deutschland 955710 Menschen.
Im Zeitraum von November 2016 bis Oktober 2017 verstarben in Deutschland 937055 Menschen.

In jedem Fall liegt die Abweichung des aktuellen Wertes im Vergleich zu den Werten der Vorjahre deutlich unter 2 Prozent.
Jüngere Werte liegen aktuell nicht vor. Vorhersagen zu künftigen Zeiträumen sind unseriös und gehören in den Bereich "Orakel", "Glaskugel" oder "Hellseherei".

"Warum schweigen die Lämmer?"

Vortrag von Prof. Dr. Rainer Mausfeld an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, am 22. Juni 2015

"It is no measure of health to be well adjusted to a profoundly sick society."
Jiddu Krishnamurti (1895 - 1986), indischer Philosoph

DESTATIS - Statistisches Bundesamt
Statistik Dossier: Daten zur COVID-19-Pandemie

Erschienen am 16. November 2020

Alltagsmasken (Mund-Nasenbedeckung)

Die Träger können sich nicht darauf verlassen, sich oder andere vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 zu schützen.
[www.Leipzig.de]
Ein Zusammenhang mit dem Ausbreitungsverhalten des Erregers ist im Alltag (außer Schwerpunktzentren) kaum nachweisbar, insbesondere nicht im Freien. Sprunghaft angestiegene Fallzahlen unter Demonstrationsteilnehmerinnen und -teilnehmern sind bislang nicht publiziert.

Inwieweit sich der Einsatz von Wasserwerfern in Anbetracht der bekannten Viren-Übertragungswege auswirkt, wurde wohl bisher nicht eingehend untersucht. Maskenpflicht und Abstandsregeln werden angesichts real wobender Nebelwände ad absurdum geführt.

Pandemie und Epidemie

Der Unterschied liegt in der territorialen Ausbreitung. Unter einer Epidemie verstehen wir eine örtlich begrenzte Seuche, während sich die Pandemie länder- oder gar kontinentübergreifend darstellt.

Übersterblichkeit als Maßstab

Das Robert-Koch-Institut beschreibt das so:
"Exzessmortalität (excess mortality): Übersterblichkeit, eine gegenüber der Basismortalität als Folge einer Häufung bestimmter Erkrankungen erhöhte Sterblichkeit. In einer Epidemie ist sie ein Maß für die Intensität des Geschehens. Beispiel: Influenzaepidemien sind meist mit einer Exzessmortalität assoziiert."
[Quelle: Robert Koch-Institut (Hrsg.), RKI-Fachwörterbuch Infektionsschutz und Infektionsepidemiologie, Berlin 2015, Buchstabe M: Mortalität]

COVID-19 Daily Epidemic Forecasting
Powered by the Institute of Global Health, Faculty of Medicine, University of Geneva and the Swiss Data Science Center, ETH Zürich-EPFL

Data is from the European Centre for Disease Prevention and Control and the Johns Hopkins University

DESTATIS - Statistisches Bundesamt
Todesursachen Deutschland, Stand 2018

Digitalisierung

Digitalisierung ist das Herunterbrechen hochkomplexer naturwissenschaftlicher Erscheinungen auf ein mehrheitlich demokratisches Niveau.


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